Schirp Nachf. Bedachung und Holzbau GmbH aus Hagen

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Dachdeckerei und Holzbau aus Hagen

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Warum wir alles
nur keine Fliesen auf Balkone verlegen

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Balkon­ansicht vor der Sanierung

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In der wasser­füh­renden Schicht unterhalb des Splitts ist ein Gefälle so integriert, dass das Wasser in den Ablauf bzw. in die Ablaufrinner fließen kann. Es wurde die Balkonab­dichtung erneuert und anschließend die Splitt­schicht neveliert, um die entspre­chenden Bodenplatten in waage zu verlegen

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Sanierung der Balkonab­dichtung inklusive des Balkon­bo­den­belages mit Keramik­platten (mit den Maßen 60 × 60 × 2 cm)

Um Fliesen im Außenbereich – wie zum Beispiel auf einem Balkon oder einer Terrasse – so verlegen zu können, dass sie nicht nach einigen Jahren Bruchstellen aufweisen, bedarf es erheblicher Aufwendungen.

Hierfür müsste ein Draina­ge­system unter den Fliesen installiert werden, damit eindringende Feuchtigkeit wieder abgeleitet werden kann.

Für den Fall, dass kein Draina­gesysem unter den Fliesen eingebaut wurde, würde die eindringende Feuchtigkeit nach einigen Jahren in Verbindung mit winterlichem Frost die Fliesen “hochbrechen” lassen.

Eine weitere Folge dessen, Fliesen nur auf Gefälle-Estrich zu verlegen und somit ohne Isolierung in Richtung Hauswand zu belassen, ist, dass Feuchtigkeit direkt in die angrenzende Hauswand eindringen kann.

Dieser Umstand fördert nicht nur Schimmel­bildung in den Wohnräumen, sondern trägt auch dazu bei, die Bewehrung innerhalb der tragenden Wände rosten zu lassen, was wiederum die Stabilität und Tragfä­higkeit der gesamten Gebäude­kon­struktion in Mitlei­den­schaft ziehen könnte.

Die frostsichere Lösung für Balkonsa­nie­rungen


mit Isolierung, Wassera­blei­tungs­system und Schnell­wechsel-Platten­system

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Keramik­platten versetzt verlegt

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Terras­senbelag kreuzverlegt mit einer Betonplatte meliert in den Maßen 40 × 40 × 4 cm

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Kunststoff­be­schichtung des Balkons mit anschlie­ßendem Steinchen­tep­pichbelag saniert (aufgespachtelt)

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Das Bild zeigt die wasser­führende Schicht auf einem Balkon als Vorbereitung für einen Balkonbelag.

Schritt 1 Untergrund vorbereiten

Als erste Maßnahme wird der Untergrund für den neuen Belag (Betonplatten, Terras­sen­platten) vorbereitet. Sowohl die Fliesen als auch der darunter liegende Estrich werden abgetragen und eine neue Schicht Estrich mit einem Gefälle von 1,5 bis 2 % in Richtung Abfluss aufgetragen. Die Abfluss­mög­lich­keiten werden bereits jetzt schon mit einkal­kuliert.

Schritt 2 Isolierung des Untergrundes

Je nach Gegebenheit und bei Beachtung der Anschlusshöhe (mind. 15 cm) wird als Erstes eine Rundum-Isolie­rungs­schicht aufgebracht. Hierfür verwenden wir Flüssig­kunst­stoff­be­schich­tungen oder auch Kunststoff­folien (Hochpo­ly­mer­bahnen), die miteinander verschweißt werden (quellver­schweißt oder mit Heißluft).

Schritt 3 Auffüllung mit Splitt als Draina­ge­schicht

Nachdem der gesamte Balkon­bereich bis hin zum Mauerwerk abgedichtet wurde, kann die Auffüllung mit Splitt, der als Drainage fungiert, erfolgen. Splitt sind kleine spitze Steine in einer Größe von 2 bis 5 mm. Durch die grobe Körnung verkeilen sich die Steine ineinander und bilden so einen trittfesten, wasser­durch­lässigen Untergrund.

Schritt 4 Verlegung des Bodenbelages

Auf dem geglätteten Splitt wird der gewünschte Belag lose verlegt. Beton- und Terras­sen­platten werden also direkt auf den steinigen, glatt abgezogenen Untergrund aufgelegt. Wasser wird sofort durch den Splitt hindurch in die vorinstal­lierten Wasser­ab­fluss­systeme abgeleitet.

Vorteile dieser Verlegeart

Sollte eine Platte aus irgend­welchen Gründen mal ausgewechselt werden, wird sie einfach mit einem Plattenheber heraus­gehoben und eine andere wieder aufgelegt. Solch einfacher Austausch von Platten ist beim Vorhan­densein von Fliesen nur mit erheblichem Aufwand möglich, weil Fliesen mit dem Untergrund verklebt werden, Terras­sen­platten aber liegen direkt auf dem Splitt auf.

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